Apfelbeeren-Produkte

Apfelbeeren-Nektar ist ein aus natürlichem Apfelbeeren-Saft (40%) und Wasser angerichteter Nektar ohne Zusatz von Zucker oder Zuckersatzstoffen. Apfelbeeren-Nektar enthält lediglich 0,22 g fruchteigenen Zucker pro 100 ml Nektar und ist damit hervorragend für Diabetiker geeignet. Apfelbeeren-Nektar schmeckt aufgrund des geringen Eigenzuckeranteils der Frucht sehr herb-fruchtig, ähnlich wie trockener Rotwein, nur eben ohne Alkohol und ist besonders gekühlt sehr erfrischend und durstlöschend. Wem der herbe Geschmack nicht zusagt, hat die Möglichkeit Apfelbeeren-Nektar nachzusüßen.

Sollten Sie noch Fragen zur Apfelbeere haben können Sie sich jederzeit an unser Personal wenden.


Die Apfelbeere (lat.: Aronia melanocarpa), auch Kahle Apfelbeere oder Schwarze Eberesche genannt, gehört zur Familie der Rosengewächse und ist eine an die Bodenbeschaffenheit anspruchslose und trotzdem ertragssichere Wildobst-Art. Die Heimat der Apfelbeere ist Nordamerika. Vor vielen Jahren schon hat die Apfelbeere den Weg nach Osteuropa gefunden und wird dort seit längerem als Kulturpflanze angebaut. Da Blüte und Strauch äußerst frosthart sind, ist sie inzwischen auch in Finnland und Schweden zu finden. In Deutschland ist die Pflanze in der breiten Bevölkerung nahezu unbekannt.


Gesunde Ernährung bedeutet nicht, dass man auf alles "Ungesunde" verzichten muss. Ausgewogenheit ist hier das A und O. Deswegen dachten wir uns -> Produkte für ein besseres Leben -> dazu gehört auch etwas für die Seele. Ab und zu ein wenig Alkohol ist für den Körper Balsam. Die Kreation unseres Apfelbeeren-Likörs fand streng nach der Devise statt: so wenig Zucker wie möglich. Ganz ohne Zucker geht es beim Likör natürlich nicht, aber wir denken, dass uns das einigermaßen gelungen ist. Ein positiver Effekt dessen ist die Aufwertung des Fruchtgeschmacks. Probieren Sie Apfelbeeren-Likör bei Ihrer nächsten Feierlichkeit. Sie werden begeistert sein. Es gibt ihn übrigens als 0,7 Liter-Flasche und als 0,04 Liter-Fläschchen in der 20er- und 30er-Vorrats-Box.


Lust auf Tee? Teetrinker haben immer Lust auf Tee. Aber auch der typische Kaffeetrinker sollte unsere Tees einmal probieren. Erlesene Zutaten mit natürlichen Aromen, säurearm, mild und bekömmlich, mehr muss man eigentlich nicht sagen. Zu unserem Sortiment gehört natürlich ein Apfelbeeren- Früchtetee, neu kreiert. Des Weiteren ein beliebter Kräuter-Tee. "Sanddorn-Weißdorn" mit Sanddorn-Grapefruit-Geschmack. Der dritte im Bunde ist ein ganz spezieller Kräutertee, ein weiterer Verbündeter unserer Apfelbeere.Cistrose (lat. Cistus incanus ssp. tauricus), derweilen auch als Cistus oder Zistrose bekannt, ist Heilkraut für Körper, Geist und Seele. Die uralte, unscheinbare griechische Heilpflanze steht wieder hoch im Kurs. Als Tee ist Cistrose drei Mal so gesund wie Grüntee, schützt die Zellen vor frühzeitiger Alterung und entgiftet den Körper von Schwermetallen. Cistrose ist außerdem, genau wie die Apfelbeere, ein hervorragender Radikalfänger.


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Die Apfelbeere wurde im Laufe ihrer Nutzung als Kulturpflanze immer mehr auch im Garten angebaut, wofür sie sich ideal eignet. Der Strauch selbst wird ca. 1m bis 1,80m hoch, ist mehrstämmig und bildet im Laufe der Wachstumsperiode Ausläufer. Die ersten Blüten und damit späteren Früchte trägt die Pflanze erst nach 3 Jahren. Die Blüten sind Schirmrispen mit 10-20, ca. 1cm breiten weißen Einzelblüten. Im Herbst färbt sich ein Teil des Laubes rot. Deshalb ist die Pflanze eine Augenweide, sehr attraktiv, immer ein Blickfang und somit auch bestens für den Vorgarten geeignet. Die Apfelbeere produziert Stoffwechselendprodukte, die für Ungeziefer so unangenehm riechen und schmecken, dass sie von Läusen und anderen Parasiten verschont bleibt. Deshalb braucht Sie nicht mit Pflanzenschutzmitteln behandelt werden.


Der Standort kann sonnig sein oder im Halbschatten liegen. Die Pflanze kommt mit allen normalen Gartenböden zurecht, ob sandig, tonig oder lehmig, sie verträgt auch mehr oder minder saure und alkalische Böden. Außerdem trotzt sie einer starken Salzbelastung, z.B. durch Streusalz. Extremstandorte wie reine Sandböden und stark saure Moorböden sind nur wenigen Arten vorbehalten. Natürlich gewachsene Sandböden sind kein Problem für die Apfelbeere, aber wer auf Nummer Sicher gehen will, arbeitet etwas Kompost ins Pflanzloch ein, damit die Nährstoffversorgung von Anfang an gewährleistet ist. Später wird sich der Boden durch die Einlagerung von Laubstreu oder aufkommenden Pflanzenbewuchs selbst mit Nährstoffen anreichern. Bei den Früchten handelt es sich um erbsengroße, herbsüße, violettschwarze Beeren, die Ähnlichkeit mit einem Apfel haben und deren Inhaltsstoffe einen gesundheitlich sehr hohen Stellenwert besitzen. Vorsicht: Der Saft ist sehr farbintensiv und aus Textilien meist nicht mehr zu entfernen.


Was sind sekundäre Pflanzenstoffe ? Es handelt sich hierbei um natürliche Stoffe, die nicht unbedingt im Bau- und Energiestoffwechsel von Pflanzen notwendig sind, z.B. Farb- und Duftstoffe, pflanzliche Hormone und Stoffe zur Abwehr gegen Schädlinge, Krankheiten und zu intensive Sonneneinstrahlung. Den sekundären Pflanzenstoffen werden besondere gesundheitsfördernde Wirkungen nachgesagt. Diese Stoffgruppe, auch als Phytochemicals oder Phytotherapeutika bezeichnet, umfasst nahezu 10.000 verschiedene Substanzen. Obwohl wir sekundäre Pflanzenstoffe täglich mit der Nahrung aufnehmen, wurde Ihre immense Wichtigkeit für den Menschen erst sehr spät erkannt. Der menschliche Körper kann diese Stoffe nicht selbst bilden und muss sie deshalb über die Nahrung aufnehmen. Hinweise auf ihre Notwendigkeit in der menschlichen Ernährung gab es zwar schon Mitte des 20. Jahrhunderts, sie werden aber in dieser Hinsicht erst seit den 70er Jahren intensiver untersucht. Besonders die vermutete krebsvorbeugende Wirkung führte damals zu erhöhtem wissenschaftlichen und öffentlichen Interesse. Heutzutage werden weltweit Forschungen zu den Wirkungsweisen sekundärer Pflanzenstoffe betrieben - sie gelten als die "Vitamine des 21. Jahrhunderts".


Die Gefahr der freien Radiakle Freie Radikale sind Substanzen aus unserer Umwelt, hervorgerufen durch Faktoren wie Umweltbelastungen, übermäßige Sonneneinwirkung, Ozon, Gift- und Schadstoffe sowie Zigarettenrauch, die unseren Organismus attackieren. Sie gehören zu den reaktionsfreudigsten und aggressivsten Molekülen, die man heute kennt und sind nebst anderen Krankheitserregern eine ernsthafte Gefahr für die Zellen. Wenn sie einmal anwesend sind, speziell im Übermaß, dann sind sie in der Lage, überall im Körper gesundes Gewebe zu zerstören. Sie können auch den Alterungsprozess in unserem Gewebe beschleunigen, also nicht nur den unserer Haut, sondern auch innerlich. So kann aus dem Sauerstoff, den wir alle zum Leben brauchen, eine gefährliche Substanz entstehen. Beim Sauerstoff in der Natur sind die Atome von gepaarten Elektronen umgeben, ein Sauerstoffradikal aber weist ungepaarte Elektronen auf. Es verbindet sich dadurch sehr leicht mit anderen lebenswichtigen Bestandteilen von Körperzellen: Nukleinsäuren, Eiweiß und Fettstoffen. Diese werden dabei oxidiert (d.h. Elektronen werden abgegeben) und Zelle, Zellmembran und Zellkern werden geschädigt.

Jede Körperzelle wird pro Tag etwa 10000mal von Freien Radikalen attackiert. Das ist normal. Mit dieser Menge werden die eigene Abwehr und die Zellreparaturmechanismen selbst fertig. Bei ungesunder Kost, schlechter Luft, zuviel Alkohol, Nikotin, Kaffee steigert sich die Zahl der Angriffe auf die Körperzellen auf das 8-fache. In der Wissenschaft spricht man von oxidativem Stress.

Oxidativer Stress für die Zellen ist an einer großen Anzahl von Erkrankungen beteiligt, von den Pigmentstörungen im Alter (beispielsweise Altersflecken an Händen) bis hin zur Entstehung von Zellentartungen, dem Krebs.

Ein wesentlicher Faktor bei der Entstehung der Arteriosklerose und der koronaren Herzkrankheit ist die Oxidation von Fetten durch Freie Radikale. Wenn die körpereigenen Makrophagen versuchen, die oxidierten Fette in der Blutbahn zu fressen, so geschieht dies nicht in angemessener Form, sondern sie werden aufgebläht (man spricht von sogenannten Schaumzellen). Die Folge ist die Entwicklung von breiartigen Ablagerungen, die zum Verschluss der Gefäße führen können. 

Zahlreiche Untersuchungen und Studien belegen, dass es in den natürlichen Lebensmitteln eine ganze Reihe von antioxidativen Schutzstoffen gibt. Pflanzen z.B. enthalten eine ganze Vielfalt bedeutender Antioxidantien, die zur Gruppe der sekundären Pflanzenstoffe gehören und keinen Vitamin-Charakter besitzen. Der Organismus kann sie nicht selbst herstellen, was bedeutet, dass man sie dem Körper über die Nahrung zuführen muss. Zu diesen sekundären Pflanzenstoffen zählen Flavonoide und Polyphenole, die gegen Freie Radikale wirken.


ANTIOXIDANTIEN POLYPHENOLE • FLAVONOIDE • ANTHOCYANE
Zu den sekundären Pflanzenstoffen gehört unter anderem die Stoffgruppe der Anthocyane. Es handelt sich hierbei um die Farbstoffe, wie wir sie von den blauen Trauben, aus welchen bekanntlich der Rotwein hergestellt wird, kennen. Die Weltgesundheitsorganisation WHO führte aufgrund der Tatsache, dass Franzosen viel seltener an Herzinfarkt sterben als andere Europäer, umfangreiche Studien durch. Das Resultat war: Franzosen trinken wesentlich mehr Rotwein, die Farbstoffe (sekundäre Pflanzenstoffe) in der blauen Traube sind des Pudels Kern.

Auch Apfelbeeren haben diese schon optisch auffallenden Farbstoffe, welche die Früchte fast schwarzblau und den Saft leuchtend dunkelrot erscheinen lassen, nur ist die Konzentration hier fast 5-fach so hoch. Nachfolgend eine kleine Tabelle, die den Anthocyanidingehalt verschiedener Früchte miteinander vergleicht.

Anthocyane gehören zu den Flavonoiden, diese wiederum zu den Polyphenolen. Zahlreiche voneinander unabhängige wissenschaftliche Untersuchungen auf der ganzen Welt bescheinigen diesen Stoffen eine stark vorbeugende Wirkung gegen Arteriosklerose und Herzinfarkt. Des Weiteren wird ihnen immer wieder eine krebshemmende Wirkung zugesprochen. Das gegenwärtig große Interesse an den Wirkungen dieser speziellen sekundären Pflanzenstoffe geht in erster Linie auf epidemiologische Studien zurück, in denen ein hoher Verzehr dieser Nahrungsinhaltsstoffe mit geringerer Häufigkeit für bestimmte Krebsarten und Herz-Kreislauferkrankungen verknüpft war.

Zwar werden die Wirkungen von Flavonoiden und Polyphenolen vor allem mit ihrer Fähigkeit zum Abfangen freier Radikale erklärt, doch zeigt sich, dass die unterschiedlichen Verbindungen auch andere ausgeprägte zellbiologische Wirkungen haben können. Ihre antioxidative Potenz scheint vor allem in der Entstehung von Tumoren und arteriosklerotischen Gefäßveränderungen eine Rolle zu spielen. So können Freie Radikale zu Mutationen in der DNA führen, die bei der Zellteilung an die Tochterzellen weitergegeben werden und zur Entartung des Gewebes führen können. Krebs entsteht. Das Abfangen der Freien Radikale wäre ein Schutzmechanismus, den diese spezifischen sekundären Pflanzenstoffe mit anderen Antioxidantien gemeinsam haben.

Da Freie Radikale auch die Oxidation von Lipoproteinen niedriger Dichte herbeiführen, werden die Cholesterintransportmoleküle auch zu krankmachenden Faktoren in der Entstehung arteriosklerotischer Ablagerungen. Für ausgewählte Vertreter der Flavonoide ist bekannt, dass sie die Oxidation von Lipoproteinen niedriger Dichte reduzieren und somit arteriosklerotischen Prozessen entgegenwirken können.

 

Anthocyanidingehalt diverser Früchte bezogen auf 100g Frischgewicht

Apfelbeere
(hieraus wird Apfelbeeren-Nektar hergestellt**)

800 mg*

Süßkirsche

180 mg*

Blaue Traube
(hieraus wird Rotwein hergestellt**)

165 mg*

Blaubeere

165 mg*

Brombeere

160 mg*

Himbeere

40 mg*

Erdbeere

30 mg*

 

* ... Quelle:   Deutsches Krebsforschungsinstitut Heidelberg Frau Clarissa Gerhäuser: Auszug aus Veröffentlichung im Internet: ("Flavonoide und andere pflanzliche Wirkstoffe" Krebsforschungszentrum Heidelberg) ** ... Eigene Anmerkung